The Social Chain: Der Löwe ist los

Spätestens dann, wenn zwei sehr erfolgreiche deutsche Investoren sich zusammenfinden, freut sich der Dritte. Jetzt schließen zwei der Jury-Mitglieder aus ‚Höhle der Löwen‘ die Drähte von On- und Offline-Konsum kurz. Diese Fusion aus Social Chain und DS Group schaut Markus Herrmann sich aus der Unternehmerperspektive an. Mit den Hauptaktionären sitzt er schon längst in einem Boot. Lesen Sie hier, ob die Fusion nur einen Kurzschluss bringt oder für Aktionäre neue Energien freisetzt.
Die ‚Höhle der Löwen‘ ist eine TV Show, die es jungen Unternehmensgründern ermöglicht, ihr Geschäftsmodell vorzustellen. Die Jury setzt sich aus erfolgreichen Investoren zusammen. Die Pitches werden live vorgetragen und deren Qualität anschließend offen besprochen. Auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen und ihrem Geschäftssinn entscheiden die Jury-Mitglieder, ob eine Beteiligung an einer dieser Firmen interessant sein kann. Wenn es für die Gründer gut läuft, erhalten sie ein Angebot über den Kauf von Geschäftsanteilen. Das Verfahren und die Entscheidungsprozesse ähneln der Vorgehensweise im Fondsmanagement bei LOYS, wenn es um die Beteiligung an Unternehmen geht, denn genau das ist ja der Erwerb von Aktien.

Digitales Powerhouse

The Social Chain gibt es erst seit 2017. Dahinter stehen Georg Kofler als Hauptaktionär sowie dessen Weggefährten aus seiner Vorstandstätigkeit bei verschiedenen privaten TV-Sendern. Der 64-jährige ist durch und durch Medien- und Vermarktungsprofi. Das gilt auch für den Einsatz von Social Media-Kanälen, die in den vergangenen Jahren zu einem unverzichtbaren Baustein für das Direkt-Marketing wurden. Koflers Unternehmen ist ein digitales Powerhouse. Bekannte Konzerne wie beispielsweise Apple oder McDonalds nutzen seine Expertise für die Vermarktung über die Plattformen wie YouTube, TikTok und Facebook. Neben den Agenturaktivitäten gehört zu Social Chain auch Lumaland, eine Holding für Produktmarken, die nur online vertrieben werden. Lumaland vermarktet sehr unterschiedliche Konsumgüter. Neben Matratzen, Homeaccessoires oder Kosmetik gehört auch Superfood dazu.

International bekannte Marken verlassen sich bei Social Chain auf die Ansprache von über 85 Millionen Followern auf den verschiedenen Online Communities des Unternehmens. Das ist für einen deutschen Anbieter eine enorme Reichweite. Social Chain versteht sich bestens darauf, Werbung zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe zu richten und potentielle Kunden auf die entsprechenden Webseiten zu leiten. Mit diesem Erfolg ist Kofler ein gefragtes Jurymitglied in der Show ‚Höhle der Löwen‘.

Dort hat er auch Ralf Dümmel kennengelernt, den Chef der DS Holding. DS beliefert mit seinen Produkten über 40.000 Filialen im stationären Einzelhandel. Auf den ersten Blick sieht es wie das genaue Gegenteil von Online-Vermarktungsexpertise aus. In Wirklichkeit steht dahinter dieselbe Fähigkeit: nämlich das richtige Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzubieten – nur eben offline. Der ausgeprägte Business Instinkt der beiden Löwen hat schnell angeschlagen. Sie waren sich nach kurzer Zeit einig, dass die Verbindung beider Welten in dieser Konstellation für Milliardenumsätze sorgen könnte.

Offline ergänzt Online

Mit DS erweitert Social Chain sein bisheriges Lumaland-Angebot um eine riesige neue, bereits umsatzstarke Produktpalette. Die Aussicht, den Erfolg aus dem stationären Handel auf eine digitale Plattform zu heben, macht Aktionären wie Markus Herrmann gute Laune. Denn auch finanziell ist der Zusammenschluss der beiden Unternehmenskonzepte ein kluger Schachzug. Allein die monetären Synergien summieren sich in den nächsten drei Jahren auf 40 bis 50 Millionen Euro Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Auf diesem Level ergänzt Dümmels Unternehmen die Gewinn- und Verlust-Rechnung der Social Chain AG ebenfalls in perfekter Weise. Seine Gewinn-Marge ist mit 8 Prozent deutlich höher als die 3 Prozent, die Kofler bisher erzielt hat. Pro forma erwarten Kofler und Dümmel im laufenden Jahr einen gemeinsamen Umsatz von etwas über 600 Millionen und streben für das Jahr 2023 eine volle Milliarde an. „Den Break-Even hätte Social Chain in diesem Jahr auch so überschritten. Aber mit dem Deal erwirbt Kofler eine ganz andere Dynamik. Das verleiht seinem Geschäft völlig neue Skalierungsmöglichkeiten und damit Wachstums-Chancen, die der Markt bisher nicht eingepreist hatte.“ so die Einschätzung von Markus Herrmann zu seinem Investment für den Deutschlandfonds der LOYS AG.

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