Veganz: Ganz nach Markus‘ Herrmanns Geschmack

Rund um das Thema pflanzliche Kost ist ein Milliardenmarkt entstanden, der sich nach Ansicht von Branchenbeobachtern über die nächsten zehn Jahre verzehnfachen könnte. Diese Wachstumsschätzungen haben Markus Herrmanns Neugier geweckt. Bei seiner Suche nach einem entsprechend gut positionierten Unternehmen für seinen Deutschland-Fonds stieß er auf die Veganz Group AG. Das Börsendebut im November war eine willkommene Gelegenheit für einen günstigen Einstieg.

Im Lebensmitteleinzelhandel entwickelt sich die Nachfrage nach veganen Lebensmitteln dynamisch. Das statistische Bundesamt weist jährlich hohe zweistellige Zuwächse für den Absatz dieser Nahrungsmittel aus. Vegane Ernährung kann erheblich dazu beitragen, den weltweiten CO2-Ausstoß pro Jahr zu reduzieren. Sie wird aber auch von immer mehr Ernährungswissenschaftlern als gesunde Dauerkostform mit positiven Effekten auf unser Herz-Kreislauf-System eingestuft.

Veganz ist mit seinem umfassenden veganen Angebot hervorragend positioniert, um von der steigenden Nachfrage zu profitieren. 12 Milliarden beträgt aktuell der Gesamtmarkt für pflanzenbasierte Proteine. Allein der Markt für Fleischersatz kann in den nächsten zehn Jahren auf 140 Milliarden anwachsen. Diese Schätzung scheint moderat, denn damit wäre ein Anteil von nur 10 Prozent des aktuellen Volumens der weltweiten Fleischindustrie erreicht.

Raus aus der Nische

Vor allem junge Firmen treiben die Entwicklung voran, um Konsumenten den Umstieg auf pflanzenbasierte Ernährung buchstäblich schmackhaft zu machen. Breit bekannt sind vor allem die in den USA notierten Unternehmen wie Beyond Meat, Impossible Foods oder auch Oatly. Veganz ist neben diesen Superstars zwar an der Börse ein Newcomer. Das Berliner Startup entwickelt und vertreibt vegane Lebensmittel aber schon seit 2011.

Mit seinem Sortiment bedient das Unternehmen 140 verschiedene Kategorien des Lebensmitteleinzelhandels an über 22.000 Verkaufspunkten. Der Vertrieb erfolgt über Super- und Drogeriemärkte. Die Ambition einer eigenen, veganen Supermarktkette hat das Unternehmen aufgegeben. Stattdessen sollen die durch den Börsengang vereinnahmten Gelder eine eigene Produktion finanzieren. Markus Herrmann, der Fondsmanager des LOYS Premium Deutschland, sieht darin eine vielversprechende Strategie zur Erhöhung der Profitabilität.

„Klassische Player wie Unilever oder Nestlé können sich an neuen Ernährungstrends nur punktuell mit eigenen Marken beteiligen. Verbraucher wollen zunehmend sicher gehen, dass ihr Lebensmittelkonsum nicht nur gesund, sondern auch nachhaltig und klimaneutral ist. Hier erzielen aufstrebende Newcomer schlicht mehr Glaubwürdigkeit.“ erläutert Herrmann.

Nachhaltig etabliert

Er sieht im Aufbau eigener Produktionskapazitäten zudem Skalierungseffekte, die dem Unternehmen beim Erreichen des Break-even helfen sollen. Veganz ist bei seiner Zielgruppe als Marke gut etabliert. Zudem profitiert das Unternehmen von seiner Flexibilität und Innovationsfreude. Mit einer eigenen Produktion lässt sich Verbraucherfeedback gezielter umsetzen und Entwicklungszeiten für neue Produkte werden kürzer.

„Auf Sicht von fünf Jahren hat Veganz das Potential, hohe Freie Cashflows bei hohen Wachstumsraten zu erzielen.“ ist der Fondsmanager überzeugt. Die Aktie hält er als größte Position im Fonds. „Wir sehen jährliche Zuwächse zwischen 20 und 40 Prozent, je nach Kategorie. Dieser Trend wird nicht einfach verschwinden. Im Gegenteil, je besser pflanzlich basierte Lebensmittel den Geschmack der Menschen treffen, desto stärkere Verbreitung finden sie auch.“ Hier spricht Herrmann aus Erfahrung. Er hat den Fleischgenuss noch nicht vollständig aufgegeben. Einen Veggie-Day plant er trotzdem regelmäßig für sich ein – der Gesundheit zuliebe.

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